Als „überraschend positiv“ bezeichnet VDM-Chef Jan Kurth die Exportentwicklung der Möbelindustrie im Zeitraum Januar bis September. Konkret haben die Ausfuhren in der Zeit um 17 Prozent auf 6,2 Mrd Euro zugelegt, meldet das Statistische Bundesamt. Küche (+19,6 Prozent) und Polster (+15 Prozent) waren dabei die absoluten Gewinner.
Insgesamt konnten vor allem die Exporte in den größten internationalen Absatzmarkt der Deutschen - Frankreich - gepusht werden (+30,7 Prozent). Zuwächse gab es auch in der Schweiz (+12,2 Prozent), Österreich (+17,3 Prozent), den Niederlanden (+12,5 Prozent), UK (+21,3 Prozent), Belgien (+12,9 Prozent), Italien (+20,5 Prozent) und Spanien (+22,8 Prozent). Die Exportquote erreichte in den ersten drei Quartalen 32,8 Prozent.
Einen Anstieg um 18,8 Prozent auf 7,4 Mrd Euro gab es auch bei den Importen. Lieferland Nummer 1 war wie schon im Vorjahr China, das um 41 Prozent nochmal draufsattelte – sicher auch wegen höherer Preise. Polen lieferte nur 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr, während Vietnam (+33 Prozent), Türkei (+33 Prozent) und Indien (+78 Prozent) stark zulegten.