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Nicht mehr ungeimpft ins Möbelhaus

Nachbarländer verhängen wieder Maßnahmen im Handel

15.11.2021 | 9:38

In den Niederlanden wurde wegen der schnell steigenden Zahl an Corona-Patienten ab dem Wochenende ein „Teil-Lockdown“ verhängt, der in Teilen auch wieder den Einzelhandel betrifft. Gaststätten und Supermärkte müssen seit Samstag um 20 Uhr schließen, der „nicht lebensnotwendige Handel“ ab 18 Uhr.

 

Auch in Österreich ist der Einzelhandel wieder von Einschränkungen betroffen. Hier gilt seit diesem Montag ein Lockdown für Ungeimpfte. Wer nicht geimpft ist, darf den privaten Wohnbereich nur noch in Ausnahmesituationen verlassen. Das gilt für Bürger ab dem zwölften Lebensjahr. Beim Handel, der über die Grundversorgung hinausgeht, gilt künftig die 2G-Regel. „Der Besuch von Bekleidungs- und Sportgeschäften, Möbelhäusern oder anderen Geschäften ist für Ungeimpfte dann nicht mehr gestattet“, teilt das österreichische Bundeskanzleramt mit. Begründet wird mit den starken Unterschieden in der Inzidenz. Österreichs neuer Bundeskanzler Alexander Schallenberg: „Während die Inzidenz bei geimpften Menschen rückläufig ist und in der Altersgruppe der 18-50-Jährigen bei etwa 383 liegt, steigt sie bei den ungeimpften Menschen weiter exponentiell an und liegt in der Altersgruppe der 18-59-Jährigen bei über 1.700. Das ist ein veritabler Unterschied zwischen diesen Gruppen.“ Die Maßnahmen sollen „sehr konsequent kontrolliert werden“, offenbar durch die Polizei. Es drohen hohe Geldstrafen.

 

Wie sich das in der Praxis umsetzen lässt und welche Auswirkungen auf die Umsätze zu erwarten sind, wird man sehen. Auch in Deutschland werden ja bereits ähnliche Szenarien diskutiert. Am Donnerstag soll wieder eine der berühmt-berüchtigten Bund-Länder-Schalten stattfinden. Neben den Länderchefs werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Vize und designierter Nachfolger Olaf Scholz teilnehmen.

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