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Homag übernimmt

Roomle mit neuer Mehrheitsbeteiligung

23.09.2021 | 10:51

Egger war mal dabei, ist aber wieder ausgestiegen. Jetzt hat eine Größe aus der Welt der Maschinenbauer Geschmack an den digitalen Lösungen von Roomle gefunden. Die Homag AG ist neuer Mehrheitseigentümer des österreichischen Digitalunternehmens. Wie die Schopflocher Holzbearbeitungsmaschinenhersteller verkündet, habe man sich aus „naheliegenden Gründen“ engagiert: Man beabsichtige, eigene Software-Lösungspaletten um den Online-Vertrieb zu erweitern und Produktionsprozesse und -anlagen damit zu verbessern.

 

Änderungen an Firmensitz, Teamstruktur und den Geschäftszielen von Roomle soll es „auf absehbare Zeit“ nicht geben. Außerdem werde Roomle weiterhin unabhängig agieren, heißt es. Roomle-Gründer Albert Ortig bedankt sich bei den bisherigen Investoren: „Johannes Artmayr/Strasser Steine, Gabriel Grabner/Grabner Media, Dr. Hans Jörg Schelling/JGS, der aws Gründerfonds und der OÖ HightechFonds haben eine mutige Idee großartig unterstützt. Ich bin froh, dass wir ihr Vertrauen rechtfertigen konnten.“

 


Homag hat damit, so kann man es wohl sagen, einen strammen Schritt in Richtung kundengesteuerte Möbelproduktion gemacht. Spannend wird werden, wie Roomle innerhalb der Homag-Strukturen dazu beiträgt, die gesamte Wertschöpfungskette von Verbraucher bis zur Produktionshalle noch stärker in den Fokus zu nehmen.

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