Wo geben die Deutschen ihr Geld aus, wenn sie im stationären Handel Möbel kaufen? Die GfK hat für das Gesamtjahr 2021 und den stationären deutschen Möbel-Einzelhandel ein Gesamtumsatzvolumen von knapp 25,9 Mrd Euro berechnet. Auf einer Karte, dem „Bild des Monats“ für August, ist die regionale Verteilung der Ausgaben zu sehen.
„Die einwohnerstärksten Kreise weisen dabei erwartungsgemäß die höchsten Handelsumsatzsummen auf“, schreiben die Marktforscher. Berlin belegt mit Abstand den ersten Platz des Kreisrankings – die Hauptstadt erreicht ein Handelsvolumen von 947,0 Mio Euro. Das entspricht laut GfK 3,66 Prozent des gesamtdeutschen Umsatzes mit Möbeln. Hamburg kommt auf einen Möbel-Einzelhandelsumsatz von 474,8 Mio Euro (1,84 Prozent).
Wie die GfK-Grafik zeigt, werden auch in Teilen Nordrhein-Westfalens und im Südwesten der Republik relativ hohe Umsätze erzielt. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist aber der Stadtkreis Würzburg des Möbelhandels Liebling. Denn mit 210,5 Mio Euro und einem Anteil von 0,81 Prozent insgesamt werden hier je Kopf die meisten Umsätze mit Möbeln erwirtschaftet.