Der Küchenherbst steht vor der Tür. Treffen mit Roland Hagenbucher, Geschäftsführer Siemens Hausgeräte, im Siemens-Showroom im Arabellapark in München. Das Video- und INSIDE-Spezial-Küche-Interview mit dem Chef des Hausgeräte-Marktführers in Deutschland kommt im September, auch an dieser Stelle. Wir haben über die Versorgungslage gesprochen, die Lieferzeiten, den Frust im Fachhandel über geplatzte Küchenkommissionen, über die Siemens-Planung für 2022 – und den Stellenwert der Küche bei den Verbrauchern.
Thema waren auch das erste Halbjahr und der Plan des Hausgeräte-Primus für den Herbst. Was ist von Siemens Hausgeräte im Herbst zu erwarten? Am 1. September ist die Neuheiten-PK der BSH angesetzt, davor darf zu der Frage noch nichts raus. Klar ist aber: Bei Siemens wird es in erster Linie um neue Themen für die intelligente Küche gehen und ums Kühlen. Zum ersten Halbjahr bei Siemens Hausgeräte: Die Münchner sind zurück im GfK-Panel, zur rechten Zeit für sie, kann man sagen: Sie waren der Marktanteils-Gewinner bei den Küchenspezialisten und im Möbelhandel. Siemens Hausgeräte liegt erneut in diesem Jahr bislang zweistellig im Plus, der Marktanteil im Einbaugerätesegment des Marktführers stieg auf über 22 Prozent. Auch bei den Küchenspezialisten hat Siemens die Führung wieder zurückgewonnen. Miele war in den vergangenen Jahren bei den Küchenspezialisten die Nummer 1.
Schaut man auf die Zahlen bis Ende April, liegt Siemens nun wieder vorn. Der Siemens-Marktanteil bei den Küchenspezialisten stieg im Einbaugerätesegment auf 19,5 Prozent, im Möbelhandel auf 24 Prozent. Was war der Grund? Hagenbucher: „Das hat viele Gründe, aber ganz sicher zählt auch die gute Entwicklung mit unserer Muldenlüfter-Serie Induction Air dazu.“ Der Markt der Kochfeldabzüge nach unten wächst weiter. Siemens wächst hier überproportional – und kommt mittlerweile auf über 15 Prozent Marktanteil.