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Hurra, die Spanplattenpreise steigen

Forte kann Ergebnisse deutlich verbessern

22.07.2021 | 12:39

Möbelbauer, die von höheren Spanplattenpreisen profitieren, gibt es wenige. Man könnte sogar meinen, gar nicht. Steht aber so im vorläufigen Zwischenbericht der polnischen Forte-Gruppe, der am 20.7. veröffentlicht wurde. Das EBIT der Forte-Gruppe hat im zweiten Quartal voraussichtlich 38 Mio Zloty erreicht, nach einem Verlust von 2 Mio Zloty im Vorjahr. Das erste Halbjahr hat Forte mit einem EBIT von 83 (Vorjahr: 24) Mio Zloty, also einer deutlichen Steigerung, abgeschlossen. Was hat das mit Spanplattenpreisen zu tun? Forte konnte die überschüssigen Mengen aus dem eigenen Spanplattenwerk (bezogen auf den Umsatz waren das 40 Mio Zloty im zweiten Quartal) an externe Abnehmer verkaufen und zwar zu deutlich höheren Preisen als vorher. Von „einem Dutzend bis zu mehreren Dutzend Prozent“ mehr von Q1 auf Q2 ist die Rede. Das hatte laut Forte „signifikante positiven Ergebnisauswirkungen“ in der gesamten Gruppe.

 

Auch beim Umsatz konnte Forte deutlich draufsatteln: Im zweiten Quartal 2021 hat er sich auf 310 Mio Zloty verdoppelt. Klingt gigantisch, ist zum Teil aber auf den mehrwöchigen Shutdown in der Produktion innerhalb des Vorjahreszeitraums zurückzuführen. Dementsprechend bleibt die Euphorie in der Kommunikation auch aus. Die Nachfrage sei auch im zweiten Quartal dieses Jahres noch lockdownbedingt gebremst verlaufen. Speziell die Restriktionen auf dem deutschen Markt hauten rein. Erst ab Juni ging es hier wieder einigermaßen unbeeinträchtigt voran.

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