„Das war wirklich gut, das machen wir wieder“, sagt Dietsch-Geschäftsführer Jörk Dietsch. Vom 7. bis zum 11. Juni hatten Arco, Wemafa, Bullfrog, Ponsel, LCK, Lavida, Akante, PM Oelsa und Dietsch in die Alte Börse nach Dresden geladen. Die Alte Börse steht auf dem Dresdner Messegelände, hat Charme und Geschichte. Dietsch: „Das war die perfekte Kulisse.“
Trotz Ferien in manchen Bundesländern kamen zahlreiche Klein- und Großkunden. Neben so manchem Einzelkunden schauten der EMV, GfM, Begros-Einkauf oder auch Porta-Mitinhaberin Birgit Gärtner herself vorbei, nahmen sich Zeit. Das hat die Aussteller darin bestätigt, das Ding auch im nächsten Jahr wieder abzufahren. Die Alte Börse ist gebucht: vom 18. bis zum 22. Juni wird die kleine Herbstmesse-Vorab-Sortiments-Test- und Stimmungs-Messe auch 2022 wieder laufen. Ein, zwei Hersteller mehr kommen wohl noch dazu. Mehr nicht. Dietsch: „Wir haben gar nicht mehr Platz. Und wir wollen das auch überschaubar halten. So haben dann alle was davon.“
Mit der Entscheidung für oder gegen andere Messeformate habe die neue Veranstaltung in Dresden für die beteiligten Hersteller nichts zu tun, sagt Dietsch, sie sei auch „null“ als IMM-Alternative gedacht: „Wir bekommen hier ja auch keine Exportkunden hin.“ Eher wird vorgefühlt, ob man mit den neuen Ideen richtig liegt – und der Boden für eine gute Hausmesse im Herbst bereitet.