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Bis zu 600 Artikel weniger

Ikea reduziert Sortiment

16.07.2021 | 11:14

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, wird Ikea weltweit Hunderte der derzeit 12.000 Artikel aus dem Programm nehmen. Grund: die derzeitigen Lieferengpässe. Gegenüber der Wiwo lässt sich eine Sprecherin so zitieren: „eine Reduzierung des gesamten Sortimentsvolumens in Europa um rund 5 Prozent und in Nordamerika um rund 4 Prozent“ sei geplant. Bis zu 600 Artikel weniger würde das bedeuten, rechnet die Wiwo vor.

 

 

„Einschränkungen des Warenflusses aus Asien“ seien der Hintergrund, so Ikea gegenüber dem Blatt. Zugleich habe aber die Nachfrage stark angezogen. So heißt es weiter: „‚Wir haben im vergangenen Jahr der Pandemie beobachtet, dass sich die Menschen verstärkt Projekten im Zuhause gewidmet haben – umgebaut, renoviert oder sich neu eingerichtet haben‘, teilt das Unternehmen mit. Das habe ‚zu einer gesteigerten und durchweg hohen Nachfrage‘ geführt. Zugleich stünden Lieferketten ‚weltweit vor großen Herausforderungen‘. Dies wirke sich auf die gesamte Transportbranche, auf Rohstoffe, Einkauf und Produktion aus und bedeute auch für Ikea ‚große Einschränkungen in der Seefrachtkapazität‘.“

 

 

Das Transportvolumen bei Ikea habe sich im laufenden Geschäftsjahr 2021 um etwa 10 Prozent erhöht –im Vergleich zum Stand vor der Pandemie. Mit Blick auf das kommende Geschäftsjahr sind die Schweden der Ansicht, dass alle Maßnahmen bislang nicht ausreichten. Deshalb die Reduzierung. Welche Artikel ausgelistet werden könnten, das ist noch nicht klar. Es soll aber wohl größtenteils um die nicht in Europa produzierten Artikel gehen – etwa 70 Prozent des derzeitigen Portfolios – sondern die aus Asien.

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