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Verhärtete Fronten 1

09.07.2021 | 11:12

„Mit dem halben Segen aus Bonn“: So war die Titelgeschichte in INSIDE 1110 überschrieben. Es war die erste große Analyse zum Kooperationsnetzwerk Möbelindustrie e.V., bei dem damals noch fast eine Fraktion großer und kleiner Polsterer beigetreten wäre. Dazu kam es nicht bislang. Der Druck aus dem Handel war zu groß. 13 Wohnmöbelhersteller aus verschiedenen Preis- und Warensegmenten sind Mitglied im Verein, der sich als Effizienz-Kartell sieht. Die Formulierung ist hier wichtig, denn genau diesen Status sprechen dem Kooperationsnetzwerk auf der Handelsseite viele ab. 

 

Zusammen haben die 13 Hersteller nach harten Verhandlungen in ohnehin harten Zeiten nun Ende Juni ihre Begros-Verträge gekündigt – mit dem Ziel auf neuer Basis zusammenzukommen. Die Anspannung ist groß, die Lage verzwickt. Oberhausen hat nun erstmal alle Gespräche um Listungen und Preiserhöhungen mit den Mitgliedern des Kooperationsnetzwerks auf Eis gelegt. Die Auseinandersetzung zieht weite Kreise bis Schönefeld, Würzburg und darüber hinaus. Wir dokumentieren die Auseinandersetzung im aktuellen INSIDE 1116, der gerade vom Postboten abgeholt wurde im Verlag in München-Schwabing – und stellen die zwei Stellungnahmen der Konfliktparteien nebeneinander. Am morgigen Samstag steckt das Magazin in Ihrem Briefkasten. 

 

Zwei kurze Auszüge aus den jeweiligen Stellungnahmen bereits an dieser Stelle:

 

Andreas Ruf, Vorstand des Kooperationsnetzwerks zum INSIDE: „Das Kooperationsnetzwerk Möbelindustrie e.V. hat sich entschlossen, den eingeschlagenen Weg zur Verbesserung der Geschäfts- und Lieferprozesse konsequent weiterzugehen. Die jeweilige Entscheidung der Mitglieder zu den aktuellen Schritten war zuletzt leider notwendig geworden und unterstreicht den Bedarf, in gemeinsamen Verhandlungen zu Ergebnissen zu gelangen. In diesem Sinne werden wir weiterhin die Gespräche mit dem Möbelhandel führen.“

 

Begros-Geschäftsführer Patrick Neuss zum INSIDE: „Es ist bedauerlich, dass die Hersteller trotz des Entgegenkommens der Begros und ihrer Mitglieder in den zurückliegenden schwierigen Monaten nun zu gesetzeswidrigen Mitteln greifen, um ihre Wünsche durchzusetzen.“

 

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