Platz 4 bis 6

15.10.2020 09:52

Platz 4 bis 6

INSIDE-Küchen-Hitliste: Die deutschen Top 10 (2)

Im INSIDE Spezial Küche Nr. 5 haben wir die mittlerweile sechste INSIDE Küchen-Hitliste veröffentlicht, die sich auf den Umsatz im Jahr 2019 bezieht. Wir nehmen für uns in Anspruch, das einzige Küchenmöbel-Ranking zu erstellen, das nicht Äpfel mit Birnen vergleicht, sondern nur Obst einer Sorte. Sprich: Wir berücksichtigen auch bei Unternehmen, die ungeschmälerte Umsätze melden, die Umsätze nach Erlösschmälerungen.

Die Plätze 7 bis 10 haben wir in dieser Woche hier online veröffentlicht. Nun folgen die Positionen 4 bis 6:

 

4. Nolte-Gruppe: Familienzuwachs

 

Die Küchensparte der Germersheimer Nolte-Gruppe ist 2019 nach eigenen Angaben doppelt so stark gewachsen wie der Markt. 2,7 Mio Schränke wurden an den Standorten Löhne und Melle produziert. Auf Nolte Küchen entfielen davon 1,7 Mio. Express sprengte erstmals die Zahl von 1 Mio Schränken. Der Umsatz erhöhte sich bei Nolte Küchen um knapp 6 Prozent, bei Express Küchen um 8 Prozent. Zusammen dürften die beiden Unternehmen auf rund 460 Mio Euro gekommen sein, das wären etwa 350 Mio Euro bei Nolte Küchen und 110 Mio bei Express - nach Erlösschmälerungen. Eine jüngere Schwester haben die Nolte-Firmen kürzlich mit der Badmöbel-Vertriebsgesellschaft Nolte Spa GmbH bekommen, die in Löhne produzieren lässt. Nolte Spa soll in den nächsten fünf Jahren einen Umsatz im mittleren zweistelligen Millionenbereich beisteuern.

 

5. Baumann: Leichter Anstieg

 

Die Baumann-Gruppe mit ihren Marken Bauformat und Burger hat das Geschäftsjahr 2020/2021 (31. März) erneut mit einem Plus abgeschlossen. Der Umsatz vor Erlösschmälerungen stieg auf 254,5 (Vorjahr: 247) Mio Euro, das war eine Steigerung um etwa 3 Prozent. Vom Umsatz entfielen 63 (64) Mio Euro auf Bauformat, 183,5 (175) Mio Euro auf Burger und 8 (8) Mio auf die Badmöbelsparte Badea. - Reiner Zufall, aber die Zahlen fürs Kalenderjahr 2019 fallen genauso hoch aus. Für das Kalenderjahr 2020 rechnet Vertriebsgeschäftsführer Matthias Berens mit einem leichten Plus. Der ungeschmälerte Umsatz der Baumann-Gruppe dürfte 2019 bei etwa 215 Mio Euro gelegen haben.

Dass die Gruppe ab diesem Jahr auf einen zweijährigen Produktentwicklungszyklus umsteigt, ist bekannt, auch dass es 2020 keine Hausmesse geben wird. Allerdings hat Badea zum 1.4. eine neue Kollektion auf den Markt gebracht. Investiert wird heuer an beiden Standorten in neue Maschinen investiert und auch in die Schulungsabteilung („Baumann Academy“). Dort sollen mehr Schulungsinhalte für ausländische Kunden angeboten und das Thema Online-Seminare stärker ausgebaut werden.

 

6. Leicht Küchen: Seitwärts

 

Bei der Leicht Küchen AG in Waldstetten wurde es zuletzt nach mehreren Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten kapazitätsmäßig eng. Das hat nicht nur den Bau eines komplett neuen Montagewerks erforderlich gemacht, sondern auch das Umsatzwachstum im letzten Jahr behindert. Wie im Vorjahr hat Leicht 2019 einen Umsatz von netto 148 Mio Euro erreicht. Dasselbe Niveau war auch noch für 2020 vorgesehen, bis im kommenden Jahr dann von den erweiterten Kapazitäten profitiert werden kann, doch dann schlug bei der stark exportorientierten Marke die Corona-Krise zu. „Für 2020 planen wir aktuell mit einem Rückgang von etwa 9 Prozent. Das sehen wir aber dann eben am Ende des Jahres genauer“, sagt Leicht-Vorstand Stefan Waldenmaier. Schaut nach einem glimpflichen Ausgang aus bislang. Mit der ersten Ausbaustufe des neuen Werks in Gügling/Schwäbisch Gmünd, kann Leicht seine Kapazitäten um etwa 30 Prozent steigern. Der Produktionsstart in Gügling war Ende September.

 

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